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Gefleckte Sandboa
Gefleckte Sandboa
Verbreitung | Indien, Sri Lanka und Pakistan |
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Lebensraum | Diese Art lebt unter dem Sand sowie unter Schlamm. In Steppen wie auch in nassen Wäldern. Der Körper ist immer vergraben. |
Fortpflanzung | Bringt 5 bis 12 Junge zwischen Mai und Juli zur Welt. |
Lebenserwartung | bis 28 Jahre |
Grösse | ca. 60 bis 90cm |
Temperatur | 27 bis 30°C, Lokal bis 32°C |
Luftfeuchtigkeit | 40 bis 50% |
Beleuchtung | T5 Leuchtstoffröhre sowie lokale Wärmestrahler |
Bodengrund | Sand |
Einrichtung | Viel Sand und paar Korkstücke sowie ein Trinkgefäss. |
Futter | Mäuse in geeigneter Grösse. In freier Wildbahn werden auch Echsen gefressen. |
Bemerkungen | Können kräftig zubeissen! Bei ruhigen Handling verhalten sie sich normalerweise nicht aggressiv. |
Terrariumgrösse | gemäss aktueller TSchV |
Gongylophis conicus, respektive Eryx colubrinus oder auch Gongylophis colubrinus als Gefleckte Sandboa oder Ägyptische Sandboa bekannt, ist eine Schlangenart, die vor allem auf dem indischen Subkontinent verbreitet ist. Sie gehört zur Familie der Boas und unterscheidet sich deutlich von anderen Mitgliedern dieser Familie durch ihre Anpassung an ein Leben unter der Erde oder im lockeren Sandboden. Die Art ist relativ klein im Vergleich zu anderen Boas, da ausgewachsene Exemplare meist eine Länge von etwa 60 bis 90 Zentimetern erreichen, selten auch etwas mehr. Ihr Körperbau wirkt gedrungen, robust und zylindrisch, was sie hervorragend an ihre grabende Lebensweise angepasst hat. Der Kopf ist kaum vom Körper abgesetzt und mit kleinen Augen versehen, die bei einer grabenden Art wenig hervortreten. Besonders auffällig ist die stumpfe, schaufelartig abgeflachte Schnauze, mit der sie den Boden durchwühlt.
Die Färbung von Gongylophis conicus variiert, doch typischerweise weist sie eine sandgelbe bis braune Grundfarbe mit dunkleren, oft unregelmässigen Flecken oder Bändern auf. Diese Musterung dient der perfekten Tarnung im sandigen oder steinigen Lebensraum. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich hauptsächlich über Indien, Pakistan und angrenzende Gebiete, wo sie trockene, aride Regionen wie Halbwüsten, Grasländer und steinige Hänge bewohnt. In diesen Gebieten führt sie ein überwiegend verstecktes Leben und verbringt die meiste Zeit eingegraben im lockeren Boden.
Beutetiere der Ägyptischen Sandboa sind vor allem Kleinsäuger, Echsen und gelegentlich Vögel, die sie mit ihrer typischen Würgetechnik überwältigt. Trotz ihrer Kraft ist sie für den Menschen völlig ungefährlich und gilt als eher ruhige und scheue Schlange. Auffällig ist ausserdem ihre Fortpflanzungsweise: Sie ist ovovivipar, was bedeutet, dass die Jungtiere im Mutterleib heranreifen und lebend geboren werden. Dies ist ein Vorteil für Schlangen, die in Regionen mit extremen Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschieden leben.