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Roter Blut- oder Buntpython

Roter Blut- oder Buntpython

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"Roter Blut- oder Buntpython"

Roter Blut- oder Buntpython

Roter Blut- oder Buntpython

Verbreitung Verbreitung erstreckt sich über Südthailand, die Malaiische Halbinsel und Nordsumatra
Lebensraum Erdlöcher im tropischen Dschungel und unter Laub.
Fortpflanzung Eierlegend. Die Zeitigung der Eier findet im Inkubator bei 29-31 °C statt. Nach 62 bis 73 Tagen schlüpfen die Jungtiere.
Lebenserwartung 15-27 Jahre
Grösse bis 180cm
Luftfeuchtigkeit 70-80%
Temperatur 28-32°C, Nachts 20-23°C
Beleuchtung T5 Leuchtstoffröhre und lokale Wärmestrahler
Bodengrund Rindenmulch oder Pinienrinde mit Laub
Einrichtung Grosses Trinkgefäss, halbe Korkröhren. Auf Kletteräste kann verzichtet werden, da die Tiere sich nur auf bzw. im Boden aufhalten.
Futter Mäuse und Ratten in geeigneter Grösse
Bemerkungen Tiere untereinander gut verträglich, als Jungtiere bissig
Terrariumgrösse gemäss aktueller TSchV

 

Python curtus brongersmai, besser bekannt als Roter Blutpython oder Buntpython, ist eine beeindruckende und kraftvolle Schlange, die vor allem auf der Malaiischen Halbinsel, in Thailand, auf Sumatra und umliegenden Inseln vorkommt. Diese Art zählt zur Gattung der Kurzschwanzpythons und fällt durch ihren gedrungenen Körperbau und den relativ kurzen, aber massiven Kopf auf. Die Blutpython bewohnt in ihrem natürlichen Lebensraum vor allem sumpfige Regenwälder, Flussniederungen, Mangrovengebiete und Überschwemmungswälder. Sie bevorzugt Gebiete mit hoher Luftfeuchtigkeit und lockeren Bodenstrukturen, in denen sie sich gut eingraben oder unter Wurzeln und im dichten Unterholz verstecken kann.

Auffällig ist die intensive Färbung dieser Art, die ihr den Namen Blutpython eingebracht hat. Adulte Tiere besitzen meist eine rötlich-braune bis ziegelrote Grundfarbe, die von dunklen Bändern, Flecken oder netzartigen Mustern durchzogen wird. Die Farbausprägung kann von Tier zu Tier sehr unterschiedlich sein, von einem satten, leuchtenden Rot bis hin zu bräunlichen oder sogar gelblichen Tönen. Auch die Bauchseite zeigt oft eine auffällige Marmorierung aus Schwarz und Weiss. Der kräftige und massige Körper wirkt im Verhältnis zu anderen Pythons sehr kurz, kompakt und schwer, was der Art einen besonders robusten Eindruck verleiht. Die verhältnismässig kurzen, aber starken Muskeln machen sie zu einer effektiven Würgeschlange, die auch grössere Beutetiere problemlos überwältigen kann.

In der Natur ernährt sich Python curtus brongersmai von kleinen bis mittelgrossen Säugetieren, Vögeln und gelegentlich Reptilien. Als klassischer Lauerjäger verlässt sie sich auf ihre Tarnung und Geduld, um Beutetiere im passenden Moment blitzschnell zu packen und mit kräftigen Körperwindungen zu erdrosseln. Sie ist überwiegend nachtaktiv und zeigt sich tagsüber eher selten. Interessant ist, dass Blutpythons auch Wasser nicht scheuen, oft in sumpfigen Gebieten anzutreffen sind und sogar sehr gute Schwimmer sein können.

Die Fortpflanzung erfolgt ovipar, das bedeutet, dass das Weibchen Eier legt. Nach der Paarung legt das Weibchen meist zwischen zehn und zwanzig Eier, die sie in einer geschützten Mulde ablegt und bis zum Schlupf der Jungtiere intensiv bewacht. Die Brutpflege ist bei dieser Art sehr ausgeprägt, da das Weibchen die Eier während der Inkubationszeit mithilfe von Muskelzittern auf einer konstanten Temperatur hält. Die Jungtiere sind nach dem Schlupf schon selbstständig, haben jedoch noch eine kontrastreichere und oft dunklere Färbung als adulte Tiere.

In der Terraristik erfreut sich die Blutpython zunehmender Beliebtheit, obwohl sie nicht unbedingt als Anfängerschlange gilt. Sie zeigt sich oft ruhig, kann aber bei falschem Umgang oder Stress durchaus wehrhaft sein. Aufgrund ihrer besonderen Körperform, ihrer Farbenvielfalt und dem interessanten Verhalten zählt sie zu den interessantesten Arten unter den Pythons. Dennoch stellt sie gewisse Anforderungen an ihre Haltung, da sie hohe Luftfeuchtigkeit, geeignete Verstecke, ausreichend Platz und eine strukturierte Umgebung benötigt, um sich wohlzufühlen und gesund zu bleiben. Ihre Präsenz, Kraft und das besondere Erscheinungsbild machen sie zu einer aussergewöhnlichen Vertreterin der Schlangenwelt.

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